DadaD

4 Jan

..ist ein japanaisches Pop-Duo, die einen sehr leichten, verträumten Pop kreieren. Die Musik von Kate (Gesang) und Shige (Instrumente) erinnert mich an eine Mischung aus The Cardigans und Blondie mit einer Prise von She & Him, nur eben auf japanisch.

Auf ihrer Homepage gibt es (sicherlich) mehr Informationen zur Bandgründung, ihrer Motivation und ihren nächsten Projekten zu finden, leider aber außschließlich auf japanisch…

Was ich aber doch noch herausgefunden habe, ist das Dadad (の) im Moment mit ihrem Song “Sing with me”, der vor ein paar Monaten in einer Werbung gefeatured wurde, einen kleinen Hype in der asiatischen Mode und Blogger Welt erlebt haben. Der Song ist wirklich ansteckend poppig, so dass man gar nicht drumrum kommt mehr von ihnen hören zu wollen.

 

Auf ihrer Myspace Seite finden sich noch sechs weitere Tracks, die ich sehr empfehlen kann. Besonders diesen hier: エスケープHerrlich oder um es mit den Worten eines Übersetzungsprogramms zu sagen:

素晴らしい! [/Subarashī]

 

 

 

Gleichung ➔ Suchmaschiene ➔ Muuah!

31 Dez

(sqrt(cos(x))*cos(200*x)+sqrt(abs(x))-0.7)*(4-x*x)^0.2042, from -4.5 to 4.5

 

Guten Rutsch!
Yeah, und alles Gute!

Euer AlleswirdGoe

Quelle: Maria_ http://www.flickr.com/people/mariaplus32005/

Die Haus WG

17 Dez

Die Anekdote einer spontanen, lebensverändernden Maßnahme in mehreren Teilen

1.

Ein Erasmusaufenthalt, zwei Wohnheime, nomadisches Umherstreunen, das Leben aus der Handtasche und 3 x 9qm später, stehe ich in meiner kleinen Höhle über Rewe und komme mir vor wie ein Hamster in seinem Laufrad. Obwohl ich mit meinem gefiederten Mitbewohner und gutem Freund eine überaus angenehm lethargische Symbiose eingegangen bin, überkommt mich der undefinierbare Wunsch nach Veränderung. Zwei Jahre ist es nun her, seitdem ich meine Koffer packte, mein Hab und Gut bei meinen Eltern einlagerte und sich von da an ein 9qm Provisorium an das nächste reihte. Quadratisch, praktisch, möbliert. Drei Wörter, die nicht nur eine adäquate Beschreibung meiner Wohnsituation liefern. Vielleicht wird es Zeit für etwas mehr.

Dieses mehr fand ich mit meinem Freund, nennen wir ihn den Bär, und seiner besseren Hälfte, dem Erdmännchen, eines Sonntag morgens bei Kaffee und Kippe im Göttinger Tageblatt: Oberes Ostviertel, 9 Zimmer, 260qm. Ein eigenes Heim und das ab sofort.

Einige Monate zuvor am Rosdorfer Baggersee: Die selbe Konstellation, eine Idee. Warum denn keine Haus-WG gründen? Der Bär und das Erdmännchen überschlagen sich vor Enthusiasmus gebündelten Geistesblitzen von Lotta Karotta bis hin zum selbst gebauten Steinofengrill im Garten. Ich lausche verhalten. Ein Haus mieten. Sofort schießen mir Bilder von Villen und riesigen alten Steingemäuern in den Kopf, die sich durch Partybesuche im Friedländer Weg oder gemütliche Sommerabende beim Würstchen grillen im Garten von Freunden angeregt, vor meinem geistigen Auge manifestieren. Eigentlich klingt das wie Schokoladenstreusel auf der Schwarzwälder Kirschtorte, aber irgendetwas macht mir dabei Angst. Vielleicht ist es die in die Hausgemeinschaft integrierte noch recht frische Partnerschaft, die mir einen kleinen Hieb in die seitliche Magengegend versetzt. Doch um ehrlich zu sein, lassen sich jetzt, am brennenden Kaminfeuer, die Beine gemütlich auf dem Wohnzimmertisch ausgestreckt, das Notebook auf dem Schoß, den Blick ins Grüne gerichtet, meine Ängste von der Zeit am See vor fünf Monaten nicht mehr nachvollziehbar rekonstruieren. Sagen wir also einfach: ich war besorgt.

Vom See zum Sonntag morgen: Die erste Annonce, bei der es sich lohnt, anzurufen. Monate lang vollzog sich eine relativ unstrukturierte, sporadische und äußerst ernüchternde Internetrecherche, die zu keinerlei Ergebnissen führte. Der Erkenntnisgewinn überrascht ungemein: es ist gar nicht so leicht, ein WG geeignetes Haus in Göttingen zu finden, nicht zuletzt aufgrund der überaus unangenehmen Immobiliensituation, dank des in den letzten Monaten so oft darüber gestolperten „doppelten Jahrgangs“. Umso absurder scheint plötzlich diese Anzeige wie von Geisterhand in der Tageszeitung aufzublitzen. Der Besichtigungstermin ist nur einen Anruf entfernt. Der Mietvertrag nur eine Unterschrift. Die Vermieter freuen sich sogar schon förmlich auf den frischen Wind einer jungen Kommune und ziehen uns sofort den bisher interessierten Familien vor. Ist das nicht fast zu gut, um wahr zu sein? Das immaginierte Bild einer alten Stadtvilla am Cheltenham überkreuzt sich zwar mit dem 70er Jahre Baustil eines Einfamilienhauses an der Grenze zu Geismar, aber man muss ja immer Abstriche machen und diese scheinen aufgrund des überwältigenden Gefühls, plötzlich und unverhofft das erste Haus zu besichtigen, nur noch wie Lappalien. Die Ansprüche relativieren sich und fließen schließlich in einem euphorisch verzerrten Knoten aus Kompromissen und blinder Distanzierung vom zuvor beschriebenen Ideal zusammen. Von beunruhigender Sorge zur hemmungslosen Euphorie. Der Bär ist natürlich meiner Meinung, da fängt die Pärchen bedingte Assimilation schon an, ihre Früchte zu tragen.

Doch was sich innerhalb der zwei Wochen vom Besichtigungstermin bis hin zur Unterzeichnung des Vertrages und des tatsächlichen Einzugs in die Gänge setzte, war eine Welle an Gedanken, Konflikten und Ereignissen, die nicht in einen Beitrag passen. Von daher: später mehr!

Flamenco-Skizzen

3 Dez

Was lässt sich noch über dieses Lied schreiben? Was kann man noch zu einer Komposition sagen, die seit seiner Veröffentlichung vor ca. 50 Jahren immer noch Musiker, Kritiker, Jazz Fans, als auch junge Blogger wie mich gleichsam tief berührt? Eigentlich nichts. Es wurde alles schon geschrieben; das Konzept, das Spiel, die Farbmelodien gepriesen und die Männer hinter den Instrumenten wurden unsterblich gemacht. Es ist ein Meisterwerk und ein Juwel der Jazz Musik.

Die Rede ist von Flamenco Sketches, das fünfte Lied auf Miles Davis bekanntesten und erfolgreichsten Album Kind of Blue. Es ist das meist verkaufte Album der gesamte Jazz Geschichte und ein weiterer erwürdiger Vertreter des Cool Jazz.

Cool Jazz. Das introvertierte Spiel, die Magie des Nicht-Gesagten, welche den Zuhörer leicht fortträgt und irgendwo fern ab saft absetzt. Manchmal geht die Reise auch in das Innerste eines Wesens; bahnt sicht einen Weg durch die Bewusstseinsschichten und Erinnerungen aus Schwarz und Weiß. Es ist das klares Hauchen von Melodien, die sich hinter dem Takt zögerlich hinterbewegen. Cool Jazz ist die sanfte Weiterentwicklung des frechen Bebops, etwa ein Mann, der sitzend schweigt, reflektiert und dann still, nur für sich, über eine gewonne Einsicht nickt. Ein sinnierender Dante mit einem Tenorsaxophan vor seinen Füßen.

Aber zurück zum Lied. Selbst Menschen, die mit Jazz nichts anfangen können, werden in dieser Ballade etwas für sich finden können. Etwas wie ein Lächeln, ein Gedanke oder die Erinnerung an etwas schönes, vergangenes.
Alan Kurtz schrieb über dieses Lied:

With gloriously lucid solos all around (especially Coltrane’s), Flamenco Sketches lasts 9 minutes, but you want it to go on forever. Which is precisely how long this breathtakingly beautiful masterpiece of modern jazz will live. Forever.

Also, hit the play button and enjoy!

*UPDATE*

Die Gema zeigt mal wieder, warum sie so wenig Freunde hat. Hier der Song:

Wirklich Wichtige W-Fragen.

30 Nov

For the Feet- for the Heart

29 Nov

Ich habe mal gelesen, dass The Knifes Remix von Heartbeats jede Frau sofort zum Tanzen bringt. Eine gewagte Behauptung, aber vielleicht gar nicht so falsch, denn der bassige, satte Synthesizer Sound, der 808-Clap (der Klassiker aller Drummaschienen Sounds) und die karibischen Steel-Drums ergeben zusammen einen außerordentlich gut tanzbaren Sound. Gepaart mit einer weiblichen Stimme (ist ihre Stimme nah am zerbrechen?) und einem poetischen Text wird der Song noch greifbarer- er berührt tatsächlich:

one night of magic rush
the start a simple touch
one night to push and scream
and then releaf

ten days of perfect tunes
the colors red and blue
we had a promise made
we were in love

Wenn das Original von José Gonzalés schon Herzen berühren konnte, dann kann ein Remix sicher auch Menschen zum Tanzen bringen. Ja, genau, ich denke nicht nur Frauen werden zu dem Song sofort tanzen.

Amor Fati!

22 Nov

Trotz des sonnigen und trockenen Herbstes hat sich eine winterliche Lethargie breit gemacht. Müdigkeit und Antriebslosigkeit sind die Folgen. Aber zum Glück gibt es den Faktor Zufall und Wikipedia. Beides kombiniert hat mich heute auf den Artikel “Amor Fati” gebracht, der mich wiederum auf Washed Outs Song “Amor Fati” (s.u) brachte.

Ja, die Wege des Internets sind unergründlich.

Amor Fati steht für eine essentielle Lebensbejahung und obwohl der Autor und die Leserin / der Leser dieses Artikels nicht wirklich in tiefster Lethargie verloren sind, so kann ein Ausspruch (mit Ausrufezeichen) der zwei lateinischen Wörter sicherlich gut tun. Gepaart mit einer spontanen Reise an die Nordsee, einem ebenso spontanen Besuch in der Bibliothek oder einem Anruf bei einer Freundin, die man viel zu lange nicht mehr gesprochen hat, ja, dann hat man eine Lebensbejahung der schönsten Art.

#6. Baby, du bist einfach in der falschen Schnittmenge.

13 Okt

Ich bin kürzlich über folgendes Diagramm gestolpert und wundere mich seitdem, ob in dem einfachen Schaubild nicht vielleicht sehr viel Wahrheit steckt.

Zu sehen ist ein Venn-Diagramm, welches aus drei Sets mit unterschiedlichen persönlichen Merkmalen besteht. An den Stellen, an denen sich die einzelnen Sets überlappen, finden sich Schnittmengen mit neuen Merkmalen. Interessanterweise sind die drei “großen” Sets “Handsome/Hübsch”, “Smart/Klug” und “Nice/Nett” sehr positiv konnotiert. Die bei der Überlappung entstandenen Teil-Sets/Schnittmengen sind hingegen gefüllt mit größtenteils negativ belasteten Merkmalen. (Ein Nerd zu sein war nicht immer en vogue!)
Im Zentrum des Diagramms befindet sich die ultimative Schnittmenge aus allen drei großen Sets: Gay. Gay, das bedeutet eigentlich glücklich sein. In diesem Fall meint es jedoch homosexuell.

Was soll dieses Diagramm ausdrücken? Soll es für die Frau bedeuten, dass es den perfekten Mann (angenommen die drei Merkmale Hübsch, Klug und Nett sind die einzigen und wichtigsten Eigenschaften eines Menschen Mannes) im Grunde genommen nicht gibt, da er nur auf andere Männer steht?
Und das jede andere Verbindung letztendlich nur sub-optimal ist, da sie dahin führt, dass die Frau einen Kompromiss mit bspw. einem “Jerk/Blödmann” eingehen müsste?

Ehm. Ja.

In dem Venn-Diagramm ist viel Wahrheit drinne, aber die sehe ich nicht in dem was das Schaubild aussagen möchte: es gibt keinen perfekten Partner, sondern in dem was es darüber hinaus aussagt. Es geht um Kompromisslosigkeit und dem Glauben daran, dass man sich immer mit etwas “Halben” zufrieden geben muss. Oft höre ich von Freunden, dass sie jemanden kennengelernt haben und diese Person ganz nett finden und vielleicht sogar mit der Person viel unternehmen und im regelmäßigen Kontakt stehen. Auf die Frage dann, ob man sich auch mehr vorstellen könnte, wird meist mit einem Jein geantwortet. Grund dafür ist meist, dass der Person eine bestimmte (anscheinend) wichtige Eigenschaft fehlt. Man könnte mit der Person mehr Zeit verbringen. Ja. Aber auch nicht mehr. Eine platonische Sackgasse eben.

Die nächste Frage stellt sich wie fast von allein: muss es denn perfekt sein?
Wenn ich mich richtig erinnere, dann haben die antiken griechischen Philosophen “Perfektion” als das Streben zu dem Zustand der Perfektion definiert. Das Streben bedeutet die Vollkommenheit in einem Ganzen zu finden, welches für sich alleine bestehen kann. Übersetzt auf die Partnersuche bedeutet das, dass kein perfekter Partner gesucht werden muss, sondern einer, der ergänzend wirkt. Jemand, der vielleicht meine Schwächen ausgleichen kann, so wie ich seine mit meinen Stärken.

Tja.

Leider kann man einen Faktor selbst nicht bestimmen. Man kann zwar an seiner eigenen Kompromissfähigeit arbeiten (“Okay, sie hasst Star Wars. Kein Problem, durchatmen. Das bedeutet noch gar nichts.”), aber man kann den Faktor GLÜCK nicht beeinflussen. Manchmal hat man einfach Glück und trifft jemanden bei dem man weiß bzw. fühlt, dass man zusammen ein gutes Team ergeben würde. Das soll es geben, aber meistens ist es doch anders: die Person ist meistens einfach wirklich zu “dumb”.

Um den Faktor Glück etwas deutlicher in dem obigen Schaubild darzustellen, habe ich mal eine eigene Version des Diagramms erstellt. Sie beruht zu 100% auf meinen eigenen Erfahrungen.

Ich kompromisslos? Nee. I ♥ Nerds.


And the winner is…

12 Okt

Das AllesWirdGoe-Bildraetsel wurde geknackt. Ueber 6 Wochen hinweg gab es ein dichtes Kopf an Kopf rennen zwischen Hanna und Hans-Werner, doch Benjamin holte auf den letzten Metern ordentlich auf und konnte schließlich das Rennen fuer sich entscheiden. Nicht schlecht staunten wir, als er die schwierigsten Fotos problemlos und aeußerst flink zu loesen wusste. Ein echter Kenner Goettingens eben und unserer Meinung nach ein verdienter Sieg.Wir freuen uns sehr ueber die rege Beteiligung und hoffen, es hat euch genau so viel Spaß bereitet wie uns, die eigene Stadt besser kennenzulernen.

Und nun heißt es eine Woche lang:

Wer weiß was – die letzte Runde

11 Okt

Ein letztes Raetsel, ein letztes Bild und hoffentlich ein Gewinner. Der Space Invader kehrt nach Goettingen zurueck, wenn auch nicht gekachelt, aber dafuer doppelt so groß. Seit einer Stunde ziert unsere Handschrift den Asphalt. Wer weiß wo?

 

 

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